Stadtrat ist dem Wohl der Bürger verpflichtet

Presse

Leserbrief zum Artikel „Feuerwehrhaus entzweit die Stadträte“ am Samstag, 26. Februar, im Viechtacher Bayerwald- Boten

„Der Artikel stellt die zwei Alternativen eines Neubaues des Feuerwehrhauses vor. Alternative eins mit Bau auf einem neuen Standort und Verkauf des alten Geländes macht eine Kreditaufnahme von 1,1 Mio notwendig. Alternative zwei mit Neubau auf dem jetzigen Gelände bedingt eine Kreditaufnahme von 2,3 Mio Euro.

Bei der bekannt schlechten Finanzlage, übrigens aller Kommunen, sollte man meinen, die Entscheidung unserer Stadträte, welche sich doch dem Wohl der Bürger verpflichtet fühlen, fällt hier nicht schwer. Vielleicht überall sonst, nicht aber in Viechtach. Hier steht offensichtlich seit Jahren Parteiinteresse über Allgemeinwohl.

Was interessiert Herrn Schlicht eine höhere Verschuldung der Stadt? Für ihn ist nur interessant, dass es für die teuere Alternative zwei einen früheren Stadtratsbeschluss gibt. Aber Herr Schlicht, ein einmal gemachter Fehler wird durch seine Wiederholung nicht automatisch richtiger! Hier wäre doch eher, im Interesse der Bürger, Einsicht und Lernfähigkeit gefragt. Natürlich, wenn man bei dem alten Beschluss bleibt, gibt es für die Opposition im Rathaus zwei durchaus verlockende Alternativen. Zum einen, wenn wegen der zu hohen Kreditaufnahme der Neubau eines Feuerwehrhauses zurückgestellt werden muss, kann man das wunderbar dem Bürgermeister anlasten; zum anderen aber, wenn doch gebaut wird, ist der dann zu erwartende hohe Schuldenstand eine ausgezeichnete Gelegenheit, dem Bürgermeister erneut am Zeug zu flicken.

Es wäre der Stadt Viechtach zu wünschen, dass endlich auch der Stadtrat in seiner Gesamtheit den Bürgerwillen und damit einen Bürgermeister Georg Bruckner akzeptiert. Zumindest bis zur nächsten Wahl sollte dies in einem demokratischen Gemeinwesen möglich sein.“

Günter Macher, 94234 Viechtach

 
 

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