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08.08.2023 in Presse
08.08.2023 | Stand 08.08.2023, 15:54 Uhr
Gemessen an ihrer Amtszeit ist Martina Meiler das jüngste Mitglied des Viechtacher Stadtrats. Im Mai dieses Jahres wurde sie vom Zweiten Bürgermeister Hans Greil vereidigt. −Foto: Daniela Albrecht/Archiv
Sie übernehmen in jungen Jahren bereits politische Verantwortung: Der Viechtacher Bayerwald-Bote stellt in einer Interview-Serie Frauen und Männer unter 40 vor, die in der Kommunalpolitik tätig sind. Heute: Die Viechtacher Stadträtin Martina Meiler (37).
Frau Meiler, was hat Sie dazu veranlasst, sich kommunalpolitisch zu engagieren?
Martina Meiler: Im Laufe der Zeit habe ich immer wieder mit meinen Großeltern – beide schon jahrelange Mitglieder des SPD-Ortsvereins Viechtach – über kommunalpolitische Themen diskutiert. Aufgrund dieser Diskussionen kam ich zum Viechtacher SPD-Ortsverein. Ich fand es sehr interessant, wie dort die einzelnen kommunalpolitischen Themen diskutiert worden sind und wollte meine Meinung dazu äußern. So fasste ich nach und nach mehr Fuß in der Politik, um mich für die Zukunft unserer Stadt zu engagieren.
Im Viechtacher Stadtratsgremium gibt es Mitglieder, die aufgrund ihres Alters deutlich mehr Erfahrung vorweisen können als Sie. Wo sehen Sie hingegen Ihre Stärke als junge Mandatsträgerin?
Martina Meiler: Ältere Mitglieder sind oft in ihrer Meinung eingefahren und haben auch dementsprechend festgefahrene Ansichten. Jüngere sind des Öfteren offen für Neues, bringen frischen Wind. Zudem sind der Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt wichtig, damit auf alle Generationen von Viechtachern Rücksicht genommen werden kann. Ich sehe eine Stärke in der Vermittlung dieser Generationen.
Welche Themen möchten Sie in Viechtach voranbringen?
Martina Meiler: Das Schul- und Bildungswesen, die Infrastruktur unserer Stadt, das Gesundheitswesen und die Attraktivität der Stadt in Bezug auf Tourismus und Lebensqualität.
Was denken Sie, können Sie als Stadträtin vor allem für die junge Generation bewirken?
Martina Meiler: Gerade junge Leute ziehen weg von Viechtach, beispielsweise zum Studieren. Viechtach muss auch wieder für die jüngere Generation attraktiv gemacht werden, so dass sich die jungen Leute gerne wieder zurück in ihre Heimat begeben. Sowohl in Bezug auf die berufliche Situation (Studium, gute Ausbildungsberufe...) als auch auf die gesellschaftliche beziehungsweise soziale Situation (Restaurants, Diskotheken, feierliche Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten, Einkaufsmöglichkeiten...) ist es wichtig, dass Viechtach wieder attraktiver wird.
Was sehen Sie als Hindernis für junge Leute, sich kommunalpolitisch zu engagieren?
Martina Meiler: Die hohe zeitliche Investition: Um sich wirklich engagieren zu können, muss man sich intensiv mit den verschiedensten Themen beschäftigen. Außerdem auch der Gegenwind von diversen Bürgern, dem man sich stellen muss, was einem Durchhaltevermögen abverlangt. Und die immer größer werdende Distanz zur Heimat, da viele beruflich auswärts arbeiten müssen.
Wie könnten mehr Frauen und Männer unter 40 dazu gebracht werden, bei Stadtrats- und Gemeinderatswahlen zu kandidieren?
Martina Meiler: Es müssen Kommunikationswege zu jungen Leuten gefunden werden, junge Menschen mehr informiert und aktiv einbezogen werden, damit sie erkennen, wie wichtig ihre Mitbestimmung ist. Dies kann beispielsweise durch Politikprojekte für junge Leute in der Stadt und in den Schulen geschehen.
Was sind Ihre weiteren persönlichen politischen Ziele?
Martina Meiler: Der Schwerpunkt liegt auf meinem Engagement in meiner Heimatstadt Viechtach. Möglicherweise werde ich weiter kandidieren. Nebenbei: Auf Regierungsebene mitwirken.
25.05.2023 in Presse
Graßl für Meiler: Überraschender Wechsel an der Viechtacher SPD-Spitze
Martina Meiler kandidiert nicht mehr als Vorsitzende im Ortsverein – Bisheriger Vize Philipp Graßl übernimmt
21.05.2023 | Stand 22.05.2023, 8:37 Uhr
Ingrid Frisch
Mit einer Überraschung hat am Freitagabend die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Viechtach begonnen: 1. Vorsitzende Martina Meiler gab bekannt, nicht mehr für dieses Amt zu kandidieren. Erst im Jahr 2020 hatte sie als Nachfolgerin von Manfred Augustin diese Funktion übernommen. Sie begründete ihren für alle überraschenden Schritt mit der aktuellen Familienplanung und ihrer neuen Tätigkeit als Stadträtin.
Auf diesen Posten war sie, wie berichtet, nachgerückt, nachdem Walter Weihmann sein Stadtrats-Mandat niedergelegt hatte. Neuer SPD-Ortsvorsitzender ist Philipp Graßl, bislang 2. Vorsitzender. Der 43-jährige gebürtige Viechtacher verdient seinen Lebensunterhalt als Sicherheitsmitarbeiter, lebt mit seiner Partnerin Nicole Märcz in Viechtach, ist Vater von vier Kindern und seit sechs Jahren Mitglied der SPD. Parteipolitisch geprägt hat ihn besonders seine Oma Margit Neumann aus Blossersberg, die viele Jahrzehnte SPD-Mitglied war.
Die Tagesordnung außerhalb den Wahlen war rasch erledigt. Nach der Begrüßung der 15 stimmberechtigten Mitglieder und der Gäste Stefan Koppatz aus Straubing, Geschäftsführer der SPD in Niederbayern, und Robert Pfannenstiel vom SPD-Ortsverein Konzell und dem Totengedenken, konnte Martina Meiler nur von wenigen Tätigkeiten in den vergangenen drei Jahren berichten. Die vielen Corona-Einschränkungen beeinträchtigten auch entscheidend die Parteiarbeit. Als Kassenwartin erstattete Ingrid Katzenmayer Bericht. Nur wenige neue Positionen, wie Spenden von Mitgliedern oder Mitgliedsbeiträgen gab es zu verbuchen. Aus Altersgründen und auch wegen der Umstellung der Kassenführung verzichtete sie auf eine erneute Kandidatur. Die beantragte Entlastung der Vorstandschaft erteilten alle stimmberechtigten Mitglieder.
Im weiteren Verlauf der Versammlung gab Stadtrat Dennis Schötz eine Übersicht vom Landesparteitag der SPD in Augsburg, wo gute Stimmung geherrscht habe. Die beiden Spitzenkandidaten Florian von Brunn und Ronja Endres hätten voll überzeugt. Als Schwerpunkt im Wahlkampf setzt die SPD auf ein bezahlbares Bayern. Mit Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil hat sich für Schötz ein gutes Gespräch ergeben, wie er berichtete. Auch die Landratswahlen wurden kurz gestreift. Dazu konnten die Verantwortlichen noch keinen Kandidaten der SPD benennen. Altbürgermeister Georg Bruckner verzichtete auf Informationen über die Stadtpolitik.
Einige Mitglieder erhielten eine Auszeichnung. Manfred Augustin darf sich nun Ehrenvorsitzender nennen und Karl-Heinz Mühlbauer bekam für 45 Jahre Mitgliedschaft ein Ehrenurkunde. Ansonsten beherrschten die Wahlen den Ablauf der Versammlung. Zur Wahlleitung erhielt Stefan Koppatz den einstimmigen Auftrag, Dennis Schötz und Stefanie Heiland übernahmen die Auszählung . Die Ergebnisse kamen rasch zustande, obwohl alle Wahlvorgänge schriftlich erfolgten. Die Kandidaten erhielten in der Regel einstimmig mit jeweils einer Enthaltung das Vertrauen der Mitglieder und nahmen alle ihr Amt an. Die Ergebnisse: 1.Vorsitzender Philipp Graßl, stellvertretende Vorsitzende sind Georg Bruckner und Thomas Gierlinger, Kassier wird Thomas Hellmann, Schriftführerin Nicole Märcz, Beisitzer sind Gerhard Bruckner, Nico Velte ,Martina Meiler und Johann Muggenthaler, Revisoren bleiben Rolf Böhm und Rudi Hetzenecker. Als Delegierte für den Unterbezirk erhielten Thomas Gierlinger und Philipp Graßl die meisten Stimmen, sie werden vertreten von Martina Meiler, Nicole Märzc, Nico Velte und Thomas Hellmann. Der neue Vorsitzende des SPD- Ortsvereins von Viechtach Philipp Graßl dankte zum Abschluss den Mitgliedern nochmals für das Vertrauen und nannte einige Schwerpunkte für seine künftige Arbeit. Als die wichtigsten Aufgaben sieht er kurzfristig die Stabilisierung des Ortsvereins und Neugewinnung von Mitgliedern.
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